Sie sind hier

Handwerkerinformation 01/2021

Handwerkerinformation 01/2021

Wir wünschen allen Handwerkerinnen und Handwerkern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021.
Wir freuen uns auf eine intensive Zusammenarbeit!  

 

 

1.  Anstieg des Mindestlohns zum 1. Januar 2021

Der gesetzliche Mindestlohn steigt ab 1. Januar 2021 auf 9,50 Euro brutto. Bei der Steigerung zum Jahresanfang bleibt es nicht: Zum 1. Juli 2021 wird der Mindestlohn dann noch einmal auf brutto 9,60 Euro pro Stunde, zum 1. Januar 2022 auf 9,82 Euro und zum 1. Juli 2022 auf 10,45 Euro angehoben. Auch der Mindestlohn für Auszubildende wird im Jahr 2021 angepasst. Jeder Azubi, der im kommenden Jahr eine Berufsausbildung beginnt, soll mindestens 550 Euro im ersten Lehrjahr bekommen. Bisher waren es 515 Euro. Auch im zweiten und dritten Ausbildungsjahr gibt es mehr. Die Anhebung des Mindestlohns beruht auf dem Beschluss der Mindestlohnkommission vom 30. Juni 2020.

 

2. Azubi-Ticket ab 01.02.2021

Mit dem AzubiTicket MV können Jugendliche das ganze Jahr für nur 1 Euro pro Tag ganz Mecklenburg-Vorpommern entdecken – im Job und in der Freizeit. Es können alle Nahverkehrszüge (2. Klasse), Straßenbahnen, Stadt- und Linienbusse sowie die Rostocker Fähren genutzt werden.
Der Fahrpreis beträgt 365,00 Euro für 12 Monate bei Zahlung in einer Summe. Bei monatlicher Zahlung werden für jeden Monat 30,42 Euro abgebucht.
Weitere Informationen enthält die Internetseite  https://azubiticket-mv.de/. Über diese Seite können auch die Tickets beantragt werden.

 

3. Arbeitnehmerbonus bis 30.06.2021 verlängert

Der abgabenfreie Arbeitnehmerbonus ist verlängert worden und kann bis 30.06.2021 gewährt werden. Sollten die bis zu 1.500,00 € nicht ausgeschöpft worden sein, so ist die Gewährung des Zuschusses, der mit den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie begründet ist, bis 30.06.2021 möglich. Wenn Sie das BMF Rundschreiben benötigen, in der die Regelung ursprünglich getroffen wurde, dann melden sie sich bitte bei Uwe Ambrosat, uwe.ambrosat@handwerk-rsn.de.  

 

4. Grundsicherung auch für Selbständige
Soziale Grundsicherung nutzen  - vereinfachtes Antragsverfahren für Grundsicherung

Im Rahmen der Sozial-Schutzpakete wurde aktuell befristet bis 31. März 2021 ein erleichterter Zugang zur sozialen Sicherung und zum Ausgleich von Einkommensverlusten in und durch die Corona-Krise geschaffen. Im Rahmen anderer Hilfsprogramme und Erleichterung kann dies in der Phase des andauernden 2. Lockdowns einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des persönlichen Grundbedarfs durch Hilfen zum Lebensunterhalt (pauschaler Regelbedarf gem. § 20 SGB II), Wohngeld und Krankenversicherung sein.

Auch wenn in vielen Fällen damit keine Umsatzverluste und ein nicht realisierbarer Unternehmerlohn ausgeglichen werden kann, gibt es genug Konstellationen, in denen diese Hilfe „überlebenswichtig“ sein können oder eine mögliche Ergänzung zu Förderhilfen und der Mitarbeiterabsicherung durch Kurzarbeitergeld darstellen.

Es  handelt sich um ein vereinfachtes Antragsverfahren mit reduzierten Nachweisverpflichtungen ohne Einschaltung eines Steuerberaters.

Viele Behauptungen und kolportierte Gerüchte sowie Hörensagen in diesem Zusammenhang sind unzutreffend; vielmehr gilt:
Auch Selbständige können die Grundsicherung beantragen ohne die Selbständigkeit aufgeben zu müssen.

Es gelten 60.000 € als Grenzwert (erhebliches Vermögen) über dem verfügbare/verwertbare Vermögensbestände (insbesondere Bargeld, Sparguthaben, Tagesgelder, Wertpapiersparpläne oder Wertpapierdepots ) dazu führen, dass insgesamt dieses Vermögenswerte zuvor zur Existenzsicherung eingesetzt werden muss. Dies gilt aktuell bis zum 31.03.2021.  Vor Inbezugnahme von Wohngeld und Hilfe zum Lebensunterhalt wären diese Vermögenswerte vorrangig einzusetzen. Das verwertbare Vermögen bis 60.000 € muss in den ersten 6 Monaten des Leistungsbezuges nicht aufgebraucht werden, wenn der Bewilligungszeitraum in der Zeit vom 1. März 2020 bis einschließlich 31. März 2021 beginnt. (Vgl. auch u. Ziff.6)

  1. Im Antrag muss lediglich (wahrheitsgemäß) angegeben werden, dass der Antragsteller über kein erhebliches verwertbares Vermögen verfügt. Ist diese Angabe plausibel, wird sie ohne weitere Prüfung akzeptiert.

  2. Besitzt das erste Mitglied der sog. „Bedarfsgemeinschaft“ verwertbares Vermögen in Höhe von über 60.000 €, besteht kein Anspruch auf Grundsicherung. Für jedes weitere Mitglied gilt eine Höchstgrenze von 30.000 Euro. Das Jobcenter führt in diesem Fall eine Vermögensprüfung für Ihre Bedarfsgemeinschaft insgesamt durch.

  3. Nachgelagerte Überprüfungen sind nicht auszuschließen.

  4. Andere Vermögenswerte, die sich nicht kurzfristig verwerten lassen, wie Immobilien und Absicherungszwecken dienende Vermögensanlagen oder Alterssicherung zählen nicht zu dem zu berücksichtigenden Vermögen.

  5. Hinsichtlich der Höhe des Wohngeldes bestehen ggf. einzelfallbezogen differenzierte Auffassungen über Voraussetzung und Höhe. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass neben Luxuswohnraum auch unverhältnismäßige Mietlasten und Wohnungsgrößen negativ berücksichtigt werden. Bei weiteren Informationen steht Uwe Ambrosat ihnen zur Verfügung;

 

5. Achtung Abzocke „Brancheneinträge“ – bitte aufpassen!

Unter der Überschrift Brancheneintrag Mecklenburg-Vorpommern wird aktuell mit unlauteren Mitteln versucht Geld abzupressen. Bei Ausfüllen des Formulars, Unterschrift und Rücksendung des Formulars drohen Zahlungen von 899,00 € netto pro Jahr, bei einer Laufzeit von mindestens 2 Jahren – Unsere Empfehlung „Finger weg“ und am besten sofort entsorgen!
 

6. IKK Nord unterstützt  Berufsunfähigkeitsabsicherung

Die IKK Nord ist wichtiger Partner des regionalen Handwerk und richtet sich mit ihren Angeboten strikt an den Anforderungen des Handwerks aus! So ist eine Berufsunfähigkeitsabsicherung über 500,00 €, bei Teilnahme an dem IKK Bonusprogramm auf den Weg gebracht worden. Das Geld kann zielgerichtet für die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit eingesetzt werden – eine tolle Sache finden wir!  Über das Versorgungswerk der Kreishandwerkerschaft werden diesbezüglich konkrete Angebote unterbreitet. Bei Rückfragen steht Ralf Rüger unter 0381-367-2100 oder ralf.rueger@ikk-nord.de zur Verfügung.

 

7. Termine/Weiterbildungen

3-Tage-Office Kurs (Online)
Einführung Office-Anwendungen, Grundlagenkurs MS WORD

16.02. / 18.02. und 23.02.2021, jeweils 17 - 18:30 Uhr >>Kursdatenblatt<<
02.03. / 04.03. und 09.03.2021, jeweils 17 - 18:30 Uhr >>Kursdatenblatt<<

Meisterkurse – Infoabend (Online)
24.02.2021, 17:00 – 18:00 Uhr

Meistervorbereitungskurs Teil IV. / Vorbereitung Ausbildereignungsprüfung
06.04.2021 – 24.06.2021

Beratungstage Unternehmensnachfolge in Stralsund
10.03.2021
12.05.2021

Informationen und Anmeldungen unter 03831 292523 oder service@handwerk-rsn.de

 

8. Jubiläen Februar und März 2021

Liste der Jubiläen Februar und März 2021

 

 

 

Posted by admin

Handwerks Blog

Hier lassen wir den Besucher unserer Website an der Arbeit der Kreishandwerkerschaft und ihrer Innungen teilhaben. Anhand von multimedialen Inhalten kann sich der Besucher informieren und gerne Meinungen mitteilen. Dies ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Kreishandwerkerschaft, denn frei nach der Devise „Klappern gehört zum Handwerk“. 

FLICKR WIDGET

Unsere Partner