Innungsfahrt nach Stettin (Szczecin) am 23-24 Oktober 2015

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Szczecin ist mit seinen ca. 420.000 Einwohnern die größte Stadt im nordwestlichen Polen. Zum Vergleich die 4 größten Städte in Mecklenburg-Vorpommern Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und Stralsund kommen zusammen nur auf ca. 417.000 Einwohner. Im Krieg wurde der alte Stadtkern fast vollständig zerstört, und die von den Bomben gerissenen Lücken wurden – wenn überhaupt – mit eintönigen, grauen Betonbauten geschlossen. Liebe auf ersten Blick löst die Stadt selten bei ihren Besuchern aus.

Im Zentrum der Europäischen Integration bietet das Projekt "Haus der Wirtschaft" deutschen und polnischen Unternehmern seine Dienste an. Durch die Präsentation von Herr Stopa, Mitarbeiter des Projektes, gewannen die Teilnehmer Einblicke in die wirtschaftliche Situation der Metropole im Nordwesten Polens und konnten viele Paradebeispiele für eine gelungene grenzübergreifende Zusammenarbeit  anschauen. In der anschließenden Diskussion wurden konkrete Fragen zur Arbeitsmarktlage und zu sozialen Leistungen in besprochen und die Teilnehmer haben kompetente Inside Informationen erhalten.

Nach einer 2stündigen und sehr informativen Stadtführung, beim sonnigen Wetter, reicher an vielen neuen Stadt Eindrücken, folgte eine verdiente Kaffeepause im 22. Stockwerk des höchsten Gebäudes der Stadt. Vom Café 22 im Pazim-Gebäude aus hat man einen wunderschönen 360°-Panorama-Blick über die Stadt Stettin.

Am Abend hat die Gruppe den Tag ausklingen lassen auf der  Hakenterasse / Waly Chrobrego, dem Aushängeschild der Stadt. Häufig auch als die gute Stube oder als Stadtschmuck an der Oder bezeichnet ist die Flaniermeile das beliebte Ausgangziel der Einwohner von Szczecin. Gestärkt mit guten Essen in Restaurant "Christopher Columbus" und nach vielen guten Gesprächen, ging der erste Tag zu Ende.

Am Samstag, gleich nach dem Frühstück, folgte die Rückfahrt Richtung Stralsund und Bergen. Alle Teilnehmer waren recht zufrieden und konnten bestätigen, dass uns ähnliche Themen beiderseits der  Oder bewegen. Wir können von der Stärken der anderen Region nur profitieren. Zentral für die Zusammenarbeit bleibt aber das interkulturelle Verständnis, ohne das einem Unterschiede in der Herangehens- oder Arbeitsweise verschlossen bleiben. Diese besser kennen zu lernen dienen u. a. solche Innungsfahrten in das Nachbarland.

 

 

Posted by Projekt

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